Hintergrund

“Ein Sonderzug nach Berlin zum ersten Spieltag? Ihr seid doch verrückt!” Diesen Satz haben wir in den vergangenen Wochen öfter gehört. Ja, wir sind etwas verrückt. Wir geben uns der fantastischen Vorstellung hin, dass die Bonner Fanszene nach einer verkorksten vergangenen Saison bloß darauf wartet, wachgeküsst und aus dem sommerlichen Tiefschlaf erweckt zu werden. Wir glauben, dass eine Mischung aus Nostalgie und Aufbruchsstimmung die perfekte Rezeptur ist, um mit hunderten Basketsfans abermals an die Spree zu reisen. Und was wäre dafür schon Baskets-typischer als ein eigener Zug?

Ist das ein Vertrauensvorschuss an die komplett neu zusammengestellte Mannschaft? Ist das ein größenwahnsinniger Versuch, vergangene Zeiten auferstehen zu lassen? Nennt es wie Ihr wollt, wir wären nicht die Fans der Telekom Baskets Bonn, wenn wir uns nicht hin und wieder neu erfinden würden. Rollten die vergangenen acht Sonderzüge auch entweder zu entscheidenden letzten Hauptrunden-, zu Finalspielen oder zum Top4, so setzen wir dieses Mal gleich zu Saisonbeginn das größtmögliche Ausrufezeichen.

Abgesehen von dem riesengroßen Bedürfnis, unseren Verein mit einem kräftigen Schub Euphorie auf die neue Reise 2016/17 zu schicken, gibt es einen nicht zu vernachlässigenden Grund, nach sage und schreibe acht Jahren endlich mal wieder einen Zug auf die Schiene zu stellen: Es ist einfach ein riesengroßer Spaß! Feierei von der Abfahrt am frühen Morgen bis zur Ankunft 24 Stunden später. Wer einmal dabei war, möchte das nicht mehr vergessen. So wie die meisten guten Geschichten am Bahnhof beginnen, so ranken sich die sagenhaftesten Baskets-Legenden um das Erlebnis Sonderzug.

Maximale organisatorische Herauforderungen? Sicher! Maximaler Spaß? Aber hallo! Maximales Basketsfieber? Es war noch nie wirklich abgekühlt.  Basketsfans, back to the rails!

 

Samstag, 24. September 2016 18:00h, ALBA Berlin – Telekom Baskets Bonn